3 Fragen an ...
Was muss ein Projekt leisten, um den Sonderpreis Next Practice zu gewinnen?
Auf den Sonderpreis Next Practice kann man sich nicht direkt bewerben. Die Jury schaut sich alle Einreichungen aus den vier Kategorien an und zeichnet Projekte aus, die bewusst etwas anders machen. Während viele Vorhaben Bestehendes verbessern, suchen wir nach Ansätzen, die Routinen hinterfragen und neue Wege ausprobieren. Entscheidend ist nicht nur das Ergebnis, sondern die Haltung: Neugier, Mut zum Experiment und die Bereitschaft, gewohnte Denkmuster zu verlassen. Projekte, die Akteure vernetzen, Co-Kreativität ermöglichen und Eigenverantwortung stärken, verkörpern diesen Next-Practice-Gedanken.
Warum braucht es einen Sonderpreis Next Practice?
Unsere Arbeitswelt ist stark von Best Practice geprägt – also von bewährten Lösungen, die Stabilität und Effizienz sichern. Das bleibt wichtig, reicht aber in Zeiten tiefgreifender Veränderungen alleine nicht mehr aus. Neue Ansätze wirken oft unsicher und passen nicht in bestehende Bewertungslogiken. Genau hier setzt der Sonderpreis an: Er schafft Raum und Sichtbarkeit für Projekte, die sich trauen, ungewohnte Wege zu gehen. So wird deutlich, dass Zukunftsfähigkeit nicht nur durch Optimierung, sondern auch durch mutiges Andersdenken entsteht.
Warum ist kultureller Wandel für die Herausforderungen des demografischen Wandels wichtig?
Der demografische Wandel bringt weniger Fachkräfte, mehr Vielfalt und unterschiedliche Erwartungen an Arbeit mit sich. Organisationen müssen deshalb ihre vorhandenen Potenziale besser verbinden und Zusammenarbeit neu gestalten. Das gelingt nur mit einer Kultur, die Offenheit fördert, Perspektiven zusammenbringt und Neues nicht vorschnell abwertet. Kultureller Wandel heißt, Lernen, Ausprobieren und gemeinsame Verantwortung zu stärken – und auch digitale Möglichkeiten als selbstverständlichen Teil dieser Zusammenarbeit anzunehmen und sinnvoll zu nutzen.