Thyssenkrupp Steel Europe: Das Exoskelett

Das Projekt zielte auf den Einsatz von innovativen Assistenzsystemen in Form von passiven Exoskeletten zur Entlastung des unteren Rückens und der Lendenwirbelsäule beim Heben und bei vorgebeugten Zwangshaltungen unter erschwerten Bedingungen bei der Stahlherstellung ab.

Die Begründung der Jury: Der demografische Wandel und die steigende Lebenserwartung führen zunehmend zu Fachkräftemangel und längeren Lebensarbeitszeiten. Muskel-Skelett-Erkrankungen stehen auf Platz eins der Gesundheitsberichterstattung. Durch den Einsatz von Exoskeletten kann diesen vorgebeugt, Produktionsausfallkosten durch Krankenstand können reduziert werden. ThyssenKrupp Steel Europe setzt sich dafür ein, dass durch die Verknüpfung von Maßnahmen in den Bereichen Vorsorge, Gesundheitsförderung und beruflicher Rehabilitation Mitarbeitende lange an ihrem Arbeitsplatz gesund erhalten werden können. Eine Ausweitung des Angebotes stellt der Einsatz von Exoskeletten dar, der in einem Projekt pilotiert wurde. ThyssenKrupp Steel Europe setzte das Exoskelett in verschiedenen Arbeitsbereichen ein und nutzt die daraus gewonnenen Erkenntnisse, um die Einsatzmöglichkeiten auszuweiten. Ein Projektteam begleitet die Umsetzung engmaschig. Die Jury hat das Projekt ausgewählt, um auf den Einsatz von innovativen Assistenzsystemen aufmerksam zu machen und Arbeitgeber zu ermutigen, diese anzuschaffen und einzusetzen.