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Stadt Langelsheim, Gemeinde Liebenburg, Samtgemeinde Lutter am Barenberge

Kategorie: Kommunen, attratkiv gestaltet
Laudation & Jury-Vorsitz: Lutz Stratmann, Minister a.D., Demografieagentur

Die Jury entschied sich einstimmig für das Projekt „LaLiLu“!

Drei Gemeinden Stadt Langelsheim – Gemeinde Liebenburg – Samtgemeinde Lutter am Barenberge (LaLiLu) haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsam auf die Herausforderungen des demografischen Wandels, der im Harzvorland besonders negativ wirkt, Lösungen zu entwickeln und Maßnahmen umzusetzen.

Konkret geht es darum, durch eine Verbesserte interkommunale Zusammenarbeit

  • Komplexer werdende Aufgaben bei geringer werdenden Personalressourcen zu bewältigen
  • Im Wettbewerb trotz demografischen Wandels als Arbeitgeber attraktiv und handlungsfähig bleiben
  • Gesunderhaltung der Beschäftigten und gute Arbeitsbedingungen als Grundvoraussetzung für auch zukünftig ausreichend gutes und motiviertes Personal

Dabei gehen die Gemeinden unter Einbindung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rahmen des bundesweit einmaligen Präventionsmodells des Braunschweiger Gemeinde- und Unfallversicherungsverband, das mit dem Audit „Zukunftsfähige Unternehmenskultur“ der Initiative Neue Qualität verknüpft wurde, sehr systematisch und zielorientiert vor.

So wurde beispielsweise im Gesundheitsbereich

  • Ein gemeinsames betriebliches Eingliederungsmangement (BEM)
  • gegenseitige Unterstützung im betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM)
  • Aufteilung von Aufgaben und Unterstützung bei gleichartigen Aufgaben, z.B. eine Kommune erstellt für alle Gefährdungsbeurteilungen, gemeinsame Sitzungen Arbeitssicherheitsausschuss
  • Generell wird die interkommunale Zusammenarbeit im Rahmen des Audits auf Themenfelder wie Führung, Diversity, Gesundheit und Fort- und Weiterbildung erstreckt und wählt damit den für den Demografischen Wandel unabweisbaren, ganzheitlichen Ansatz.
  • Interkommunale Zusammenarbeit wird gerade bei kleinen Kommunen mit angespannten Haushaltslagen immer wieder gefordert und geprüft. In Zeiten der Globalisierung muss über den eigenen „Tellerrand“ hinausgeschaut werden.
  • Trotz oberflächlicher Gleichartigkeit der Strukturen kleinerer benachbarter Kommunen scheitert es in der Praxis oft an im Detail sehr unterschiedlicher Arbeitsorganisation dieser „eigentlich“ gleichartigen Kommunen. Das traf auch mehrfach bereits auf die drei beteiligten Kommunen zu

Nach Auffassung der Jury ist LaLiLu besonders als Preisträger geeignet, weil von diesem Projekt eine besondere Signalwirkung an alle Kommunen und Unternehmen aus, Demografie ganzheitlich zu verstehen und grenzüberschreitend (regional und thematisch) zu begegnen.

Mit dem Präventionsmodell des GUV und dem INQA-Audit wurde eine Lösung gefunden, die dabei hilft, die anstehenden Herausforderungen gemeinsam und systematisch zu bewältigen.